"Zwischen Schiefertafel & KI" - Schulzeit damals vs. heute
Shownotes
Wie war Schule früher ?
In dieser Folge erzählen Bewohnerinnen und Bewohner von ihren Erinnerungen an die Schulzeit. Gemeinsam sprechen wir über Unterschiede zu heute, besondere Erlebnisse und darüber, was sich an Schule verändert hat.
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00:00:15: Hallo zusammen, mein Name ist Jansu.
00:00:17: Die Bewohnerinnen und Bewohner kennen mich auch als Frau Fröhlich – die Kolleginnen und Kollegen auch als Chaos Queen!
00:00:23: Und somit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Neues aus dem Fuchsbau.
00:00:27: Das heutige Thema ist Schulzeit damals und heute zwischen Skifahrtafeln und KI.
00:00:33: Hierzu begrüße ich herzlich Frau Wingenroth Herr Bauckage und Frau Hees.
00:00:41: Frau Wingenroth, auch wenn hier heute nur junge Hüpfer sitzen.
00:00:45: Was war damals deutlich anders in der Schule als heute?
00:00:48: Viel ernster und ich habe soll ich sagen das Geordneter.
00:00:55: also wir müssen zum Beispiel immer zwei am Händchen reingehen eures Aufstellen auf dem Schulhof und dann rein gehen.
00:01:05: es war ja diese Nazizeit Wir mussten den Arm hochheben, also Nazi groß.
00:01:13: Und ich glaube wir haben das Deutschlandlied singen müssen oder irgendein anderes sollte da... Ich weiß es!
00:01:21: Das kann ich nicht mehr genau sagen.
00:01:24: Aber dann ging es ganz diszipliniert in einem Schulraum wo wir uns hinsetzen
00:01:29: Die Lehrerin
00:01:30: begrüßten die wurde ja noch mit Frollern begrüßen.
00:01:34: Ja Dann haben wir unsere Schiefertafeln rausgenommen Und dann wurden uns die einzelnen Buchstaben vorgenommen.
00:01:44: Da ist mehr ein Buchstabe ganz im Bewusstsein geblieben, der uns erklärt wurde.
00:01:51: Rauf
00:01:52: runter, rauf, fünfchen oben drauf!
00:01:55: Das war das
00:01:57: I. Ach
00:01:58: so!
00:01:58: So fing unsere Schulzeit an und wie gesagt es waren Schieferteife und die Greffel Leute in der Klasse, andere Kinder bei der Schiefortafel an Deckblatt hatten.
00:02:16: Und dann habe ich ja so was möchte sie auch haben.
00:02:19: Da habe ich meiner Mutter mir gewünscht einen Tafelschoner nannte sich der damals.
00:02:26: Das war scheinbar die Zeit Weihnachten oder was?
00:02:29: Ja da habe ich Weihnachten auch ein Tafelschoner bekommen.
00:02:33: warum?
00:02:34: Dann wurde Das, was wir an Hausaufgaben aufhatten war ja auch der Schiefer-Tafel.
00:02:42: Aber ganz kurz für mich und vielleicht für die jüngeren Zuschauer zuhörer in dem Fall ... Was ist eine Schiefertafel?
00:02:49: Wahrscheinlich so ein quadratisches Ding, das man in der Tasche hatte und draufschreibe.
00:02:53: Richtig!
00:02:55: So ne kleine süße Tafel zuschreibend.
00:02:59: Bis zockpflappen.
00:03:01: Ja,
00:03:01: zock pflappem Schwamm.
00:03:07: Ach so, was man auch bei Sebastian Läden kriegt?
00:03:11: Ja genau.
00:03:12: Da war dann Rahmen rum und da konnte man das Deckblatt hier oben festste machen und klicken.
00:03:20: Dann wurde die Schrift, die man da drauf gemacht hatte geschont!
00:03:25: Okay, aber wenn das eine Tafel ist kann man die wahrscheinlich vorwärts und rückwärz beschriften.
00:03:29: Aber dann hatten
00:03:30: sie ja
00:03:30: gar keine Notizen.
00:03:32: oder musste man immer wieder wegmachen?
00:03:34: Oder bin ich
00:03:35: mit?
00:03:35: Ja natürlich!
00:03:36: Da war
00:03:37: Schreifschüttel da an unserer Seite
00:03:40: reichnend.
00:03:40: Reichenkästchen.
00:03:43: Oh
00:03:43: wow okay.
00:03:45: Und darum auch Schwämmchen und waschen.
00:03:52: hat die Lehrerin an der Tafel geschrieben.
00:03:55: Der Griffel, das war auch ... Griffel war ein Griffbeschreibmann.
00:04:00: Die Linie, die da drin war... Ja wir
00:04:02: hatten dann eine Griffeldose.
00:04:03: Da war Bleistift drinnen.
00:04:09: Also ich hatte einen Griffel weil es damals nur Griffel wieder geschrieben, noch gar nicht in Hälfte.
00:04:17: Es wurde immer so ausgewischt dann wenn sie da was hingeschrieben haben.
00:04:23: Darum auch Tafellappen und Schwärmchen, damit wir alles wieder selbst sauber machen konnten um etwas Neues zu schreiben.
00:04:32: Und
00:04:32: jeder einen Diktat!
00:04:35: Oh wow
00:04:35: okay...
00:04:37: Das war später.
00:04:41: Ich habe noch die Sütterlingsschrift lernen
00:04:44: müssen.
00:04:45: also
00:04:45: das war Anfang.
00:04:47: Sütterningsschrift
00:04:48: kenne ich nicht.
00:04:49: Nein, können Sie auch heute gar nicht mehr lesen.
00:04:53: Das war eine Verschnurkelte-Schrift.
00:04:56: Die hatte mir so
00:04:58: verschnurkelt.
00:04:59: Also ich könnte mein Mädchen Namen noch in Sütterling schreiben.
00:05:04: Das sah aber ganz anders wie heute!
00:05:08: Und im zweiten oder dritten Schuljahr haben wir dann diese Schreibflateien, oder wie sich das genaue nannte weiß ich nicht mehr.
00:05:16: Ja und dann kam natürlich hinterher der Große.
00:05:20: Es war ja Krieg.
00:05:22: Der Angriff kam dreimal drin.
00:05:24: Also ich bin aus einer Vierzig eingeschult worden Und bis zum dritten schul- oder zweien schul in dritte schuljahr War alles Ja.
00:05:34: also ich sage schön harmonisch.
00:05:38: Ich hatte Freundinnen und dann war im April der Bormer-Angriff.
00:05:44: Viel alles auseinander, die Schulen gingen kaputt oder werden wunderbombadiert.
00:05:51: Ich hatte meine Freundin verloren.
00:05:55: Die waren dann auch äh ja die Eltern ausgebompt, welch gezogen, nie mehr gesehen hinterher im Alter das Jahr aber Das war eine, finde ich ein ganz großer Einschnitte in meinem
00:06:11: Leben.
00:06:11: Dass sie alle weg waren auf einmal!
00:06:14: Ich sah meine Schule noch aber da war also ne Zeit lang gar keine Schule.
00:06:20: und dann bin ich aber auch habe eine Mutter mich verschickt nach den Bauern im Harz.
00:06:26: Bin dann dazu Schule gegangen Und ja... Ja der war natürlich ganz anders.
00:06:33: Auch Disziplin auf jeden Fall Morgen zwar Kirche, muss man mal erst in der Kirche andacht.
00:06:41: Dann gingen sie nach Schule.
00:06:43: es waren aber dann vier Klassen in einem Raum und da ja das habe ich dann natürlich wie ich zurückkam oder so hab ich einiges nachholen müssen was ich auch gar nicht
00:06:58: mehr
00:06:59: richtig gelernt habe weil mir das alle habe ich nicht mitbekommen.
00:07:05: Dann habe ich auch von meiner Mutter bzw.
00:07:10: meine Mutter, die ging putzen zu der Zeit.
00:07:15: Mein Vater ist ja so früh gestorben und sie musste für uns vier Kinder alleine sorgen.
00:07:22: Sie ging putzten und sie hatte gemerkt dass ich sehr viele Defizite hatte und sie putzte bei einem Lehrer.
00:07:32: Also krieg ich mal erste Nachhilfestunde, die meine Mutter dann abgearbeitet hat.
00:07:39: Aber ansonsten ja mehr oder weniger ging es ganz gut weiter.
00:07:45: Interessant interessant aber was mich noch mehr interessiert oder brennender interessieren würde Herr Bauckage wurde damals gespickt und wenn ja wie?
00:07:58: Ich bin in die Schule gekommen.
00:08:00: Die Skivertaten gab es zu meiner Einstuhlung nicht mehr.
00:08:06: Wir hatten so eine Linadrei-dicke Pappe, da waren die Linien draufgedruckt und in die Kästchen fürs Rechnen.
00:08:21: Schreiben taten wir mit einem Leihsticht.
00:08:26: Nur da war kein Bereichstift oder keine Stiftmine drin, sondern eine weiche Weichemache.
00:08:33: Sodass man auf der Pappe hinterher sehen konnte für Buchstaben und Zahn und so weiter geschrieben hat.
00:08:43: Korrekturen konnte man auch nicht vornehmen.
00:08:47: Das heißt die haben für jeden Tag quasi neue Pappen bekommen?
00:08:50: So in etwa.
00:08:54: Ja,
00:08:54: in Bricklun
00:08:57: sind
00:08:58: acht Jahre
00:08:58: unterführt.
00:08:59: Vor allen Dingen meine Mutter und ich, wir wohnten zusammen, mein Vater war tot.
00:09:06: Wir hatten die nächst liegende Schule in Sichtweite.
00:09:12: Ja.
00:09:12: Fünfzig Meter weg.
00:09:14: Wir konnten sie aber nicht benutzen, weil die zu der Zeit für die Vertriebenen aus Ostbräußen, aus Schlesien auf dem ganzen Osten ... umgebaut worden waren, dass man die Leute unterbringen musste.
00:09:28: Dadurch hatte ich einen Schulweg von einer halben Stunde hin und eineinhalb Stunden zurück, weil ich eben nicht die nächste liegende Schule nutzen konnte sondern die weiter weg.
00:09:41: Gut kann ich mich daran erinnern das jeder von uns Schüler oder Schülerinnen ein Koch geschah.
00:09:47: Wir bekamen nämlich In der Schule, da die Schuhspeisung.
00:09:51: Das war eine Spende, glaub ich, amerikaner.
00:09:55: Dann hatten sie immer Mittagessen in der
00:09:57: Schule?
00:09:57: Richtig!
00:09:58: Und Spielzettel gingen einfach nicht wieder anschließen bei der Tafel oder bei der Pappe.
00:10:09: Ausradieren war auf der Pappe gar nicht möglich.
00:10:12: Hinterher auch auf der Tapel und damit Wasser konnte man das Wischen wieder.
00:10:17: Ja, weil heutzutage ist das ja so dass es...ja ich sag mal sehr einfach funktioniert.
00:10:24: Also weiß ich ein Zettelchen in die Federmappe zum Beispiel ist nicht so, dass sich das selbst mal gemacht habe.
00:10:31: Das möchte ich ganz klar betonen.
00:10:34: aber
00:10:35: es gibt ja so Zetteln die man dann in den Federmappet tut oder weiß ich nicht.
00:10:38: wenn man eine Plastikflasche auf dem Tisch stehen hat dann kann man das
00:10:41: Etikett lösen.
00:10:43: Wie auch immer.
00:10:44: Es gibt verschiedene Varianten heutzutage, wie man spicken kann.
00:10:48: Aber interessant, dass man das damals gar nicht konnte.
00:10:52: Man konnte einfach nicht ... Wahrscheinlich hatten wir alle gar nicht mal den Drang, das zu machen, weil es einfach nicht ging.
00:10:59: Ja, interessant!
00:11:01: Frau Häs?
00:11:02: Mich würde aber interessieren, wenn da Spicken schon nicht funktioniert hat.
00:11:05: Würden Sie sagen, dass die Kinder damals mehr Unsinn gemacht haben als heute
00:11:10: oder...?
00:11:11: Ja, kann man sagen...
00:11:13: Wollen Sie davon erzählen?
00:11:15: Ja,
00:11:16: also erst mal wenn die Lehrer reinkamen.
00:11:20: Wir mussten Guten Morgen Herr Lehrer oder Frau Schmidt und dann wurde gebetet.
00:11:27: Ah es wird erst gebeten bevor der Unterricht...
00:11:29: Oder anschließende Lied gesungen.
00:11:33: Das weiß ich.
00:11:34: Bevor der Unterrich gestartet
00:11:35: hat.
00:11:37: Und was war so der Unsinn den wir Kinder damals gemacht haben?
00:11:41: zum Beispiel Haben sie was im Kopf?
00:11:43: Also, mit so einem kleinen
00:11:45: Kügelchen.
00:11:47: Ach ja!
00:11:48: Durch den Strohhalm.
00:11:50: meinen
00:11:50: Sie das oder?
00:11:51: Nein, ohne Strohhalten.
00:11:53: Ich hab da gar keinen Strohhalt.
00:11:55: Und dann haben Sie die Lehrer beworfen?
00:11:57: Ja.
00:11:58: Okay und wir haben ja noch, wenn man nicht gehört hat, ein paar Fingern gekriegt, mit dem Zeichenstock für die
00:12:08: Kerne.
00:12:08: So einen Lineal zum draufhaben
00:12:10: Nee, in so einem Zeichstück.
00:12:11: Da war ein großes Stock, wo man da zeigen konnte an der Schaf.
00:12:16: Hat wahrscheinlich wehgetan?
00:12:18: Ja!
00:12:19: Wir mussten uns auch Bükeln noch befolgen.
00:12:22: Da gab es auch eine Wattepoche und paar Ohrferken auch
00:12:26: noch.
00:12:27: Okay dann ist die Bestrafung damals sehr streng gewesen
00:12:31: oder im Ende Ecke stehen wenn wir nicht die Schulerbeine alle gemacht haben.
00:12:38: Okay, aber dann überlegt man sich wahrscheinlich dreimal ob man Unsinn macht oder?
00:12:42: Nein.
00:12:42: Zumindest damals.
00:12:43: Haben die trotzdem gemacht
00:12:45: haben wir trotzdem.
00:12:46: Ah intelligenter Unsinn.
00:12:48: okay verstehe verstehe.
00:12:50: Würden Sie denn sagen dass Kinder heutzutage leichter durch die Schule kommen als heute?
00:12:56: Nee leichter war gar nicht.
00:12:58: also für mich zum Beispiel ich konnte nicht so gut rechnen.
00:13:03: kopfrechnen Ja So lesen und schreiben war kein Problem Aber ich reichne da gar nicht.
00:13:10: Nach dem vierten Schuljahr kam ich auf eine warteführende Schule.
00:13:15: Wir hatten am Ort das Gymnasium Das kostete aber relativ viel Schulgeld, was ich meine oder nicht leisten konnte.
00:13:22: Dadurch bin ich zu real schulig in der Nachbargemeinde verhaben Wo die Fahrkarte von der Alten anderen nach Valdol nur sechs Euro sechzig.
00:13:33: Daher kann ich mich heute noch mal an die Zahl sechstundsechzig für den Monatsgarten bei der Bahn.
00:13:41: Das ist aber günstig
00:13:42: im Vergleich zu heute, ne?
00:13:43: Ja, das war für uns auch ein paar Worte.
00:13:47: Also, ich muss ja mal sagen ... Für den Winter, wie ich war in Sonnborn in der Schule oder und auch vorher im Obhof zwei Jahre.
00:13:57: Dann sieht man hier nach Vorwinkel bezogen mit meinen
00:14:00: Eltern.
00:14:00: Und da gab's Also im Winter lacht er nach Schnee, anders werde
00:14:06: ich hohe
00:14:07: Schuhe.
00:14:07: Okay, hohe schuhe heißt mit Absatz?
00:14:10: Nee nicht mit Absat,
00:14:12: wie so Stifeletten.
00:14:14: Ja so
00:14:14: halb hoch.
00:14:15: Sehr gute Einleitung weil die nächste Frage für die Gruppe wäre sowieso gewesen gab es überhaupt eine Kleiderordnung damals?
00:14:24: Nein!
00:14:25: Also zu meiner Zeit war die Kleider Ordnung nicht so aber ich weiß dass zur Schule auch, ich hatte ein gutes Kleid an und hatte eine
00:14:35: Schürze
00:14:36: um.
00:14:37: Oh ja!
00:14:37: Vorne wie in der Küche wenn man so
00:14:40: kommt?
00:14:40: Nee, sondern ganz schick.
00:14:41: Ich hatte geschickt
00:14:42: mit dem Latz vorne also ich habe den Ratz und dann hier so umgebunden oder ja ne auch so wie die hier geht.
00:14:51: aber es war eine bunte Schürzde hatte ich oben.
00:14:55: Also ich warst da auch von
00:14:56: einer
00:14:57: Schurz-Citikamerausamerika.
00:14:59: also meine Eltern verwandt hatten
00:15:01: In Amerika
00:15:02: damals.
00:15:05: Und die haben dazugeschickt gekriegt, das war eine Schürze zum Binden oben und hinten.
00:15:12: Da wart so ... Wo langs,
00:15:14: sagt man?
00:15:15: So
00:15:17: ruhig.
00:15:18: Ja,
00:15:19: so ruhig hin.
00:15:21: Oh nein!
00:15:22: Ich bin ja viertzig eingeschult worden.
00:15:26: Da gab es noch keine Pakete aus Amerika.
00:15:31: Die kamen erst nach dem Krieg.
00:15:35: Und die wurde dann verteilt, als wenn man bekannte oder so hatte aus Amerika.
00:15:41: Dann kamen diese sogenannten Karrepakete.
00:15:45: Das ist wieder die Generation Ich noch nicht Also ja klar Aber da war ich doch schon
00:15:52: älter.
00:15:53: Wir haben nie Karre Paket aus den USA bekommen.
00:15:58: Warum weiß ich nicht?
00:15:59: Leider ordentlich kannten wir auch nicht, sondern wenn es ging ... Wenn sich die Leute das leisten konnten eine Lederhose.
00:16:08: Und sonst eine normale kurze Hose und im Winter dann eine lange Hose fertig.
00:16:16: Aber relativ viel tragen wir noch
00:16:20: mit Streifen
00:16:20: dran.
00:16:21: Wir Frauen, wenn die Männer nicht.
00:16:24: Mein Mann auch!
00:16:26: Sie haben vollkommen recht.
00:16:28: Es gab auch bei den Jungs-Lorchen, die hatten im Winter eine kurze Rose an, allerdings mit langen Strümpfen.
00:16:38: Ja und die Strümpfe mussten befestigt
00:16:41: werden?
00:16:41: Richtig!
00:16:41: Und irgendwo, das weiß ich nicht.
00:16:44: Im
00:16:44: Kleibchen und dann kam da dieses Gummiband, wo man Knöpfer festmachen konnte... Aber man hatte immer noch so einen Streifen Nacktenbollen.
00:16:57: Wenn sie im Winter schliehen fuhren, war das furchtbar!
00:17:01: Es gab keine langen Hosen wie jetzt oder?
00:17:04: Also ich zum Beispiel.
00:17:07: Also ging es darum dass alles gut sitzt wahrscheinlich wenn alles von oben und
00:17:12: links mal ein Strumpf.
00:17:15: Der geht ja auch nicht immer bis der Geber kurz vor den Bollen wo die zu Ende sind.
00:17:21: Aber von hier an muss ja irgendwie eine Festigung.
00:17:26: Ja, und dann gab es diese Leibchen?
00:17:28: Diese Leipchen!
00:17:29: Genau.
00:17:30: Und da waren
00:17:31: die so Gummis
00:17:32: dran... Ach wie hießt sie denn noch?
00:17:34: Die Knopfe oder die Strapse?
00:17:37: Ja, die
00:17:38: Stropse.
00:17:38: Ja genau.
00:17:41: Okay, interessant.
00:17:42: Auf jeden Fall anders als heute.
00:17:44: Heute laufen ja die jungen Leute mit der Hose und haben Pro-Programm zum Beispiel?
00:17:48: Über
00:17:49: links, weil da sind ja vier Generationen Unterschiede.
00:17:53: Ja aber trotzdem interessant wie sich das verändert hat.
00:17:55: ne?
00:17:56: Hat dich sehr verändert!
00:17:58: Wann sind
00:17:59: Sie denn eingeführt?
00:18:00: Ehm... ...unoinhalbundfünfzig.
00:18:03: Fünfzig oder künftig.
00:18:07: Da war ich wirklich schon voll in der Lehre, da hatt' ich's so schon bald aus.
00:18:11: Dann weiß ich von meinem Bruder, meine Großeltern väterlicherseits.
00:18:16: Die haben gestrickt
00:18:18: ...
00:18:18: Mein Bruder hatte eine kurze bestrickte Hose und passen die Follower dazu.
00:18:27: Hat der
00:18:27: überhaupt?
00:18:28: Die haben auch früher viel gestreckt.
00:18:30: Es gab ja nichts.
00:18:33: So, dann wurde sonst ein Stückchen gestricket.
00:18:36: Und wie ein Hemd jetzt?
00:18:38: aber das es dann kurzes war ne Und dann wurde
00:18:42: jede
00:18:43: zweite oder dritte Masche aufgezogen, da kriegten sie dann.
00:18:48: Also sie strickten so ein
00:18:50: Stück
00:18:51: und die zweite, dritte masche fallen gelassen das ganze hoch gehoben und sie hatten ein richtiges Hemd.
00:19:02: Aber was würden Sie von früher denn gerne in der Schulzeit behalten?
00:19:08: Die Disziplin.
00:19:10: Genau.
00:19:11: Die sollte wieder...
00:19:12: Ja,
00:19:13: wenigstens so ein bisschen.
00:19:16: Es ist ja keine Ordnung mehr in den Schuhklassen.
00:19:19: die Lehrer müssen sich einiges gefallen lassen und da
00:19:22: gab es früher
00:19:23: einen Schlöffel.
00:19:26: Damals war's auch so dass man den Lehrer oder auch die Lehrerin schon am Kleid oder am Anzug Erkennen konnte.
00:19:34: Das ist der Lehre.
00:19:35: und auch die anderen Seite in den kleinen Schüler oder Schüllerinnen, kurze Hose.
00:19:40: Also dann kann man deutlich erkennen das ist der Chef und wir waren die Untergebenen jetzt im Einführungsstrich geworden.
00:19:49: Eine der da sagen hatte richtig ganz eine ganz ernsthafte Sache und wir mussten das tun was die einzelne Person ohne
00:19:57: Diskussion
00:19:59: Punkt ausschluss
00:20:03: Da gab
00:20:03: es keinen
00:20:04: Wucht
00:20:05: oder so.
00:20:06: Meine Eltern
00:20:07: haben gesagt, wenn du was gemacht hast, brauchst du zu uns nicht zu kommen.
00:20:12: Okay!
00:20:15: Wenn Sie Ihre Schulzeit aber in drei Worten beschreiben müssen, welche wären das?
00:20:21: Frau Wingeroth fangen sie doch
00:20:23: an.
00:20:24: Drei geregelte Schuljahre und hinterher war alles ein bisschen durcheinander.
00:20:30: Ja zeitgemäß Weil dann die andere kamen, das Fliegerallarm.
00:20:39: Wir mussten in der Bunker, wir wurden nachts, kann man nicht mehr richtig sterben umgezogen im Bunkern gelaufen und dann war es ja so...
00:20:50: Also durcheinander?
00:20:52: Sehr durcheinander!
00:20:53: Verstehe Herr Baukage welche drei Worte würden Sie nennen?
00:20:58: Meistens kann ich mich daran erinnern, dass wir im vierten Schuljahr mit dem Zuchen doch so gefahren sind.
00:21:07: Okay!
00:21:09: Das war nicht der Höhepunkt der ganzen Schulzeit.
00:21:14: Sonst nichts?
00:21:15: Sonst
00:21:17: nix.
00:21:18: Frau Hees?
00:21:18: Ja das war
00:21:19: ja bei uns auch nicht anders.
00:21:22: Viele haben gesagt oder viele sind in kinderheimen gekommen.
00:21:27: Nachdem sie der Eltern gefragt haben oder Lehrer hat die Eltern gefragen.
00:21:32: Und meine Eltern
00:21:33: haben gesagt, okay, Geld für.
00:21:36: Wir müssen zu Hause
00:21:37: bleiben!
00:21:37: Ja sehr schön wir sind schon zum Ende gekommen.
00:21:40: Die Zeit... Schade!
00:21:42: Wenn
00:21:45: man einmal drin ist kann man ganz viel dazu sagen.
00:21:48: ja.
00:21:50: Ich würde gerne einen Rausschneiden wenn es mich nicht gefällt.
00:21:56: Nein, nein.
00:21:57: Darum geht's gar nicht!
00:21:58: Es geht nicht ums Rauschneiden, es geht darum dass wir jetzt glaube ich zum Ende kommen?
00:22:02: Genau.
00:22:03: Danke Ihnen dafür das Sie da waren, dass sie das mit uns geteilt haben.
00:22:09: Vielen Dank auch an die Zuhörer und bleiben oder werden sie gesund und freuen sich jetzt schon auf die nächste Folge.
00:22:17: dann zu dem Thema Die Tagespflege am Sonnengarten Mit meiner Kollegin Tanja
00:22:23: Bevor die Folge endet meldet sich noch einmal kurz die Redaktion und Technik, also ich Eileen Ünal.
00:22:28: Ich möchte noch einen kleinen Hinweis loswerden.
00:22:31: In dieser Folge wurde von persönlichen Erlebnissen aus der Schulzeit erzählt, in denen auch Gewalt vorkommt.
00:22:38: Uns ist wichtig zu betonen dass wir jede Form von Gewalt klar ablehnen.
00:22:42: die Geschichten dienen ausschließlich dazu persönliche Erfahrungen zuteilen und sollen deswegen Gewalt weder rechtfertigen noch verherrlichen.
00:22:50: Vielen Dank das ihr bis zum Ende dran geblieben sind.
00:22:53: Wir hoffen die Folge hat Ihnen gefallen und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß mit unserem Podcast Bis zum nächsten Mal und passen Sie gut auf sich auf!
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